Vegan For Youth | Fazit

Ganz ehrlich? Irgendwie ist die Vegan For Youth – Triät an mir vorbei, ohne dass ich sie wirklich wahrgenommen habe. Und tatsächlich. Es hat sich rein gar nichts verändert. Äusserlich versteht sich. Denn innerlich verändert sich immer etwas.

Ich habe kein einziges Kilogramm abgenommen. Meine Haut hat sich kein bisschen verbessert. Ich fühle mich genauso fit wie mit der normalen veganen Kost. Obwohl die 90 Tage plus ein paar zerquetschte Zusatztage wie im Flug vergingen und mir die Rezepte wirklich sehr gut schmeckten, bin ich etwas enttäuscht.

Schliesslich habe ich mir eine bessere Haut gewünscht. Und ein, zwei Kilogramm weniger wären auch nicht schlecht gewesen. Aber okay. Dann eben nicht so. Umfallen. Aufstehen. Krönchen richten und weiter gehts.

Übrigens habe ich es mittlerweile mit der Meditation geschafft, autogenes Training sei dank! Ja und damit sind wir schon beim eigentlichen Thema.

Beginnen wir mit meinem Innern. Ja, Meditation hilft. Ich fühle mich ruhiger. Aber im Ernst? Zu innerer Ruhe, Gelassenheit und kein Stress in 90 Tagen? Ich denke nicht. Und ich glaube auch nicht, dass Attila das behauptet. Das ist ein Prozess. Der dauert Jahre und geht weiter bis ans Lebensende. Man muss es nur zulassen. Also, ich für meinen Teil finde es super, dass dieser Punkt in die Triät eingebunden wird. Und empfehle es jedem Neu – Challenger herzlichst, diesen Teil der Triät ernst zu nehmen.

Mein Lieblingsrezept aus dem Buch: Dieser Süsskartoffelnsalat an einer Mandel-Zitronen-Sauce

Mein Lieblingsrezept aus dem Buch: Dieser Süsskartoffelnsalat an einer Mandel-Zitronen-Sauce

Die Rezepte sind super lecker. Siehe hier und hier. Ja, Attila hat sich selber wieder einmal übertroffen. Manche sind aufwändig und haben mich genervt, manche waren super einfach und schnell zubereitet. Mein grosser Vorteil war, dass ich vorher schon die Vegan For Fit Challenge gemacht habe, und daher die Zutaten bereits kannte und die Hilfsmittel, wie einen Standmixer, besass. Für Neulinge in der veganen Welt bestimmt eine kleine Herausforderung, aber so soll es sein! Geniesst es!

Kommen wir zum dritten Punkt der Triät: Bewegung. Ich habe mich während dem letzten halben Jahr zu einem kleinen Sportsuchti entwickelt. Die Endorphine lassen grüssen. Und da ich während der gesamten VFY – Challenge pro Tag zwischen 1 bis zu 3 Stunden Sport gemacht habe, hatte ich ständig Hunger. Die Gründe können viele sein, auf jeden Fall musste ich da eingreifen und  zwischendurch Nüsse und Früchte essen. Abends gab es bei mir öfters mal ein Stück Knäckebrot dazu. Aber irgendwie kam und komme ich auf keinen grünen Zweig mit der VFY – Triät und viel Sport. Das hat bei mir einfach nicht hingehauen. Deshalb habe ich an diesem Punkt angeknüpft und mich auf die Suche nach einer Lösung gemacht.

Und, ihr könnts euch denken: Ich starte demnächst die Thrive – Diät vom Triathleten Brendan Brazier. Das Buch ist bestellt und ich bin unheimlich gespannt auf viele Rohkostrezepte gepaart mit extrem viel Sport und Bewegung.

Aber zurück zu meinem Fazit:

  • Die Vegan For Youth Challenge ist sehr gut für Neu – Veganer und Interessierte geeignet.
  • Wer auf der Suche nach einer gesunden Ernährungsumstellung ist, liegt mit diesem Buch goldrichtig.
  • «Fortgeschrittenen» bietet sie eine Abwechslung.
  • Die Rezepte sind verständlich geschrieben und nachvollziehbar.
  • Beim Thema Meditation hätte ich mir noch mehr Hilfe gewünscht, wie wäre es zum Beispiel mit einer CD mit einer geführten Meditation und entspannender Musik drauf?

Genug gschwätzt, jetzt seid ihr dran! Interessieren euch meine Erlebnisse mit der Thrive – Diät? Soll ich ein Tagebuch schreiben, oder einfach ein Fazit online stellen? WAS wollt ihr lesen?

 

6 Kommentare zu “Vegan For Youth | Fazit

  1. Habe deinen Bericht mit Interesse gelesen, da für mich B.B. der Einstieg ins vegane Leben war. Irgendwie sagt mir seine Art mehr zu, als Attilas. Von ihm habe ich Vegan for Fit, habe auch einiges gekocht, aber irgendwie fand ich nicht den Dreh zu ihm,jetzt übrigens erst recht nicht. Allerdings bin ich auch kein Diät-Fan, ich bin da eher Einzelkämpfer und suche mir die für mich passenden Sachen zusammen . Ich bin körperlich sehr aktiv, brauche Muskelaufbau und darf nicht abnehmen, das klappt mit B.B. gut. Bin gespannt, was du berichten wirst.
    lg Marlies

    • Genau deshalb interessiere ich mich für immer neue Ernährungsweisen etc. Schlussendlich ziehe ich aus jeder Art das Beste für mich raus und entwickle so einen unglaublich gesunden und leckeren Ernährungsstil, ganz für mich persönlich. Ich finde es spannend, wie viele unterschiedliche Meinungen und Ansichten bestehen, auch wenn es sich nur auf die vegane Ernährungsweise beschränkt. Ich freue mich wie ein kleines Kind auf das Buch, morgen sollte es im Briefkasten sein 🙂

  2. Ich habe das Buch „Vegan in Topform“ von B.B. bei mir schon einige Zeit liegen und möchte mich demnächst auch viel mehr damit, mit seiner Thrive-Diät befassen! Deshalb würde ich mich echt freuen von dir dazu auch weiteres zu lesen! Vielleicht mache ich dann mit ;-))

    Herzliche Grüße, Franziska
    http://haveatryblog.wordpress.com

    • Hallo Franziska!

      OK! Ich überleg mir, ob ich sogar eine Art Blog-Tagebuch führen soll, bin aber noch nicht sicher, ob es mir von der Zeit her reichen würde – was denkst du? Eher zusammenfassend oder täglich? Ou, das wäre cool! Wir könnten ja gemeinsam starten!? ❤

  3. I’m a vegetarian, not a vegan, but I too have never lost weight because of the way I eat. And my skin is awful, so obviously my good eating doesn’t help there either. That said, I do think that eating a vegetarian or even vegan lifestyle can be healthy. I definitely feel fit and healthy.

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