Vegan unterwegs: Winterthur

Erst kürzlich betitelte eine lokale Zeitung die Stadt Winterthur als «Hauptstadt des Veganismus». Hat sie diesen Titel wirklich verdient? Vorerst noch etwas skeptisch, da Zürich doch schon so einiges zu bieten hat, plante ich meinen ersten veganen Besuch dieser möglichen Hauptstadt.

Und tatsächlich. Kaum aus dem Zug ausgestiegen und in die Marktgasse eingebogen lächelte mir der erste, verdächtige Schriftzug entgegen: «Veganer Döner im Angebot». Mir gefiel, was ich sah. Dennoch trieb mich meine weibliche Intuition etwas weiter nach oben, zum Obertor.

Seifen Oper: Das rosarote Paradies

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Foto: © Glenn Buttler

Denn dort befindet sich seit einiger Zeit ein kleines, rosarotes Paradies. Die Seifen Oper. Ohne zu übertreiben, kann ich euch sagen, dass dieser kleine Laden mich schon etwas umgehauen hat.

Das «Fräulein Seifen Oper», Claudia Rindler, hat es sich wohl zur Aufgabe gemacht, Frauen wie mich mit einer unglaublichen Vielfalt an natürlichen Kosmetikprodukten zu beglücken.

Dafür bin ich ihr unheimlich dankbar, denn sie stellt ihre Produkte nicht nur alle selber her, nein, die Inhaltsstoffe stammen wenn immer möglich aus der Region und sind alle komplett vegan. Und wisst ihr was? Ich benutze drei Gesichtspflegeprodukte von ihr jetzt seit nicht einmal vier Tagen und meine Haut fühlt sich so entspannt an, wie schon lange nicht mehr. Dafür bin ich ihr auch dankbar. Und für ihr absolut obergeniales «X» Parfüm. Und für den Online-Shop.

Winterthur, du bist auf gutem Kurs, direkt in meinem Herzen zu landen.

Nachdem wir uns also gut eine Stunde wunderbar über Patchouli, Lavendel und süsse Himbeeren unterhalten haben, blieb mir leider keine Zeit mehr, in einem weiteren, ganz neuen Laden vorbeizuschauen. Diesen steuerte ich dafür auf meiner veganen Erkundungstour direkt am nächsten Morgen als erstes an.

Tofulino: Mit Ethik und Charme

In dem kleinen Laden herrscht ein reges Kommen und Gehen. Das freut mich unglaublich, und die Besitzerinnen umso mehr. Mit Monika (Mitinhaberin) habe ich mich an diesem Morgen sehr gut und ausführlich über die vegane Ernährung unterhalten. Und dabei beeindruckte mich etwas unglaublich: In diesem Laden steckt enorm viel Herzblut und Freude an der Sache.

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Oder habt ihr vielleicht schon einmal einen veganen Berliner gegessen? Oder etwa einen Hot Dog mit Sauerkraut? Die zwei Inhaberinnen machen es möglich.

Im ersten veganen Take-Away in Winterthur gibt’s dann unter anderem auch noch ein «Thunfisch-Sandwich» der ethischen Gattung zu kaufen. Dazu eine ordentliche Portion veganen Käseersatz, Salamiersatz und weisse Schakalode.

Ja, Winterthur, du hast mich überzeugt. Den Titel «Hauptstadt des Veganismus» hast du dir verdient. Da kann deine grosse Schwester Zürich mit ihrem Angebot direkt einpacken. Selbst gemachte Naturkosmetik, veganer Döner und ein charmanter Take-Away Shop, dagegen kommt keiner so schnell an.

Ich komme wieder!

Und falls ihr euch für einen veganen Filmabend interessiert: Diesen Freitag, am 31.01.2014, findet in Winterthur ein Filmabend statt. Dabei wird der Film «Gabel statt Skalpell» vorgeführt. Das Ganze beginnt um 19.00 Uhr. Alle notwendigen Infos findet ihr hier.

Welche Stadt und ihr veganes Angebot würde euch sonst noch interessieren? Gerne schaue ich für euch genauer hin! Für Hinweise bin ich sehr dankbar, lasst mir einfach einen Kommentar da!

Hier geht’s zum Bericht «Vegan unterwegs: Zürich».

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