Vegan unterwegs: Berlin | Teil 2

Ich schwelge heute noch in wunderschönen Erinnerungen, wenn ich an Berlin zurück denke. Im ersten Teil habe ich euch von einer leckeren Pizzeria und einem unvergesslichen Abendessen im Lucky Leek erzählt.

Heute geht es weiter mit dem dritten Tag im veganen Berlin. Dabei stolperten wir über den besten Döner meines Lebens und rundeten unseren Aufenthalt mit einem Besuch in einem berühmt berüchtigten Restaurant ab.

Morgens gab es traditionell wieder etwas leckeres aus dem LPG Biomarkt um die Ecke. Gestärkt verliessen wir unser Viertel «Prenzlauer Berg» in Richtung Osten. Wir begaben uns auf die Suche nach diversen «Berlin Tag & Nacht» Drehorten. Ja, ich gucke und liebe es. Sonst noch was?

Und, weil es gerade in der gleichen Ecke lag, wagten wir uns sogar in völlig fremde Gebiete. Ein veganer Laden. Und, ich würde untertreiben, wenn ich hier nicht von einem Paradies sprechen würde. Ja, Veganz war und ist perfekt. Auch der vegane Schuhshop nebenan, Avesu, hatte es in sich. Leider mein Portemonnaie eher weniger. Ein Besuch lohnt sich sehr, es gibt sie auch nochmals im Prenzlauer Berg, eigentlich direkt neben unserem Hotel, was wir aber erst am Abend realisierten.

Apropos Hotel! Für alle, die sich jemals in die Deutsche Hauptstadt trauen sollten, ich empfehle wärmstens, habt ihr gehört? Wärmstens!, das Pfefferbett Hostel. Preislich und Leistungsmässig einfach unschlagbar. Ach ja, und die Atmosphäre da ist supi!

Zurück zum Thema. Bei unserem morgendlichen Besuch im Osten wartete noch ein kleines Highlight auf uns. Der erste vegane Döner im Vöner.

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Ein riesiger veganer Döner für 4 Euro. Yummy!

War das lecker! Eigentlich nicht viel anders, als ein gewöhnlicher Kebabschuppen. Nur fehlten die grässlich farbigen Schilder rund um den Laden herum. Und der grässliche Duft in der Luft. Und der dicke Mann hinter dem Tresen. Und das lästige Sodbrennen nach dem man gespiesen hat, blieb ebenfalls aus. Herrlich!

Den Nachmittag verbrachten wir im Stasimuseum. Ein bisschen Geschichte schadet nie. Dann ging es auch schon wieder zurück in unser Zimmerchen, wo wir erst mal eine Stunde relaxten. Das Abendessen war schliesslich schon organisiert.

Denn dafür ging es etwas später, frisch und erholt, zu Fuss ins Kopps. Und ich dachte noch, man könnte diese kleine Reise nach Berlin kulinarisch nicht mehr toppen.

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Diesmal gab es vier Gänge. Der erste Gang bestand aus einem Rotkohlsalat mit Apfelkompott. Oder so. Egal was es war, es war unglaublich gut!

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Beim zweiten Gang handelt es sich um eine grandiose Suppe, getoppt mit Johannisbeeren und einem Lavendel-Blätterteig Gebäck.

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Es folgte ein Gaumenschmaus der Sonderklasse. Polenta, verschiedene Waldpilze, eine Balsamico-Sauce: Mhmmm!

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Früher mochte ich Süsses nicht, heute kann ich nicht verstehen weshalb. Das süsse kleine Ding ist eine leckere Kürbisschnitte.

Dazu wurde uns der beste, beste, beste Wein ever serviert. Leider weiss ich aber nicht mehr wie der hiess. Ich hätte ja ein Foto gemacht, von dem Namen. Nur habe ich dieses ausversehen bei einer Handyaufräumaktion gelöscht. Tja, so geht das.

Wir fühlten uns im Kopps sehr wohl. Genau genommen fühlten wir uns in ganz Berlin sehr wohl. Am nächsten Morgen, viel zu früh, ging es dann aber wieder nach Hause in die Berge. In die Provinz. Wo keiner so genau weiss, was dieses vegan eigentlich wirklich ist. Es bleiben die  Erinnerungen an eine Stadt und deren äusserst schmackhaften, veganen Küche. Danke, Berlin!

Weitere Tipps für eure Reise nach Berlin findet ihr hier.

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